Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

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  • Franz Buchner, Burgen und Burgställe des Eichstätter Bistums: Hebing Priefer schreibt 1602: "Kapelle St. Peter und Paul im Schlosse verwüstet und zerstört. Dieses Schloß soll früher ein Klösterlein gewesen sein, Mönchshebing gen. Noch sind die Zellen und der Eingang vom Dormitorium in die Kapelle zu sehen. Die Mönche seien nach Rom verzogen, darnach kam die Niederlässung ans Kloster Berchtesgaden von diesem ans Kloster Kastl - 2. Nov. 1411, R 12,105.- Der Abt verkaufte alles ans Domkapitel". 1129 Herebort von Hebingen, seine Brüder Karl, Ebo und Reglo, Schwester Elisabeth. -Heid. 327. 1194 Heinrich v. H. - Heid. 500. 1321 Berthold Lavan, Chorherr zu Berchtesgaden, Pfleger und gewaltiger Schaffer (= Ökonom) zu H. R 6, 43. 1333 Heinrich von H. u. Ehefrau Anna. R 7, 53.
  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Höbing Groß-(b. Greding) urk. Hei 327 (a.1129) Hebingen ebenso 328 (a.1129) 375 (a.1147), 452 (a.1179), Sippensiedlung des Hebo, Heibo = Heidbold (got. haidus Art und Weise, - altn. = heldr Ehre); Kleinhöbing, urk. Hei 418 (a. 1157), Hebingen, Scherl. reg. term. (a.1489) p.184 Münchhebing, früh. Mönchshöbing genannt, weil dort von 1413-1458 eine von Kastel aus besetzte Propstei bestand.
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Höbing Groß-,; Pfk. S. Joh. Ev., 1129 Hebingen, ma. hebeng, zu Pn Habo (713); in der Nähe liegt Kleinhöbing, 1157 Hebingen; diese Orte liegen an der Thalach.
  • HSB 45: -*Ebenberg abgeg. bei Großhöbing, urk. 1194 Hei 500, zu Pn Ebo (436).
  • BLfD 06/12: -
  • Flurnamen: Kirchenweg; Schwarzäcker; bei den Figuren (Figuräcker); Bischofspoint; Gänsfeld; Egerten; Auespan
  • Stoffsammlung: inquilinus = eingewanderter Bürger; incolae = Einwohner