Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

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  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Heuberg (Herrieden) zu ahd. hag Einhegung, eingehegter Wald (fälschlich hat Foe II 1 1150 hieher die Form bei Gund P IX 247 bezogen denn der Ort hat keine Kirche) zum Berg mit Hag, Hegwald, ebenso
    Heuberg (Weißenburg) Miedl, Weißenburger Heimatbücher (1921). S. 17, Berg an einem Grenzhag, und
    Heuberg (Hilpoltstein) urk. Gund. P IX 247 Hegeberch, MB n. 100 (a.1279) Heuberch; nicht mit Ku 17 Feldstadel zur Aufbewahrung von Heu (howi).
  • Weitere "Heuberg" bei Öttingen und Wattenhofen
  • Quelle Dr. M. Bacherler Hsb 46/47: In der Pf. Herrieden liegen Schernberg W., 1288 Scherenberg, zu ahd. schar steil, schroff, Hohenberg D., so 1058, zum Ei. hoh, Heuberg D., ma. hawerch, zu ahd. hag, hegi Einhegung. -
  • Hsb 46/47: Heuberg Kd., Pf. Hilpoltstein, Gund. Hegeberch, ma. haiberch, - vgl. ahd. hag, mhd. hege Einhegung.
  • Flurnamen: Röthenacker; Strudwiesen; Eselbuck
  • Wohl von habitare = wohnen; habitatio = Quartier; peragrare = durchwandern, durchziehen; Cheuma = Guß feuerfestes Material für den Ofen- und Kesselbau
  • bei Öttingen liegt eine Römerstrasse direkt daneben.