Lateinische Sprachrelikte im bayerischen Dialekt

Banscha

Ur-Bayerisch ist keine Variante der deutschen Sprache, sondern Latein.

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  • BWB/BR 10.03.2020 Banscha sind Hausschuhe in Obb, lautmalerisch bansch bansch ...
  • Quelle BR 15.02.13: Im Fichtelgebirge sagt man zu Stoffhausschuhen auch "Bäuertatzen".
    - bäuertatzn - in dem wort tatzn - das ist eigentlich ein dilektwort für die füsse - das ist lautmalerisch letztlich - weil man sich vorstellt - das die füsse eben wenn sie gehen - dadd dadd dadd machen - deswegen daddzn - füsse - und bäuer - darin steckt das wort bauer - da stellt man sich vor - das ist relativ einfach - die ärmlichen bauern - die haben auch so stoffreste benutzt - deswegen bäuerdazzn - und die franken - die machen gerne mit vokalwechseln solche zusammensetzungen - das heisst es dann nicht kuhstall - sondern kühstall - da heisst nicht saudregg sondern säudregg - und genauso heisst auch nicht bauerndazzn - sondern bäuerdazzn - aus oberfranggen für einfache hausschuhe -
  • Wohl eher von baxeae = eine Art Pantoffeln; baxea = leichte Sandale; reno = Tierfell; habitatio = Wohnung; Sesquipedaneus = anderthalben Fuß groß; Fuß-Hadern = Peditergium; soleae taurinae = Frauensandalen (aus Rindleder); taceo = zufrieden sein
  • Luxusvariante: Barbaricarius = Seiden-Sticker; pictus = bestickt + auroque = aus Gold; pannus = Stück Tuch; panniculus = Tuchfetzen