Lateinische Sprachrelikte im bayerischen Dialekt

Muhakl, Muhaggl, Muhackl

Ur-Bayerisch ist keine Variante der deutschen Sprache, sondern Latein.

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  • Quelle BWB/BR 30.07.2020: a Muhackl das ist ein grober Mensch ein Rülpel. In der Literatur gibts eine ganze Reihe von Erklärungen für dieses Wort. Ich glaub das besteht letztlich aus "Mu" + Hackl. Hackl ein Arbeitsinstrument für eine Axt für grobes arbeiten - und Mu da steckt letztlich nur der Ochs drin .. Also des dumme Vieh - und ein Mensch der ein Muhackl ist, ist grob wie eine Axt und dumm wie ein Ochs ... ist also ein Muhackl ...
  • Quelle BR 10.03.09: 'Muhakl' sagt man in Altbayern zu einem 'griesgrämigen Menschen'. 'Hakl' übertragen auf den Menschen ist 'jemand, der irgendwie verbogen ist' oder 'seine Haken hat'. Aber weil ja eigentlich jeder Mensch seine Haken hat, kommt bei 'Muhakl' noch das Muh von einem Ochsen oder einer Kuh dazu, das heißt, er ist auch noch stur wie ein Ochs.
  • Acla = Dieser Name, im Kanton Graubünden (Oberengadin) häufig angewendet ... Acla kommt vom lat. "accola" und ist die Bezeichnung für Hütten, welche nur wenig über dem Talgrund liegen. Man benutzt sie im Frühling für das Vieh, bevor man auf die Alp fährt, und im Herbst, wenn man von der Alp wieder ins Tal hinuntersteigt.
    Wer auf so einer Hütte haust, kann leicht ein Sonderling, schräger Vogel, derber ungehobelter Bursche oder einfach ein meus (h)+ accola = Anwohner, Nachbar sein.
  • gefunden: Muhaggl = derber, ungehobelter Bursche, grob, ordinär
  • Wohl eher von Mutabilis = veränderlich; Mutabilitas = Wankelmütigkeit; hac illac = hin und wieder; hac illac = wendet sich
  • Stoffsammlung: Mulio = Eseltreiber; Multiloquax = der viel schwätzt, vieles Plaudern; Munia = Amt, Ehrenamt; Murgiso = träger fauler Mensch, ein Schlingel; ein Spötter; listig verschlagen; mutare = sich verändern, wandeln